United4Rescue – was Zivilgesellschaft und Unternehmen für die Seenotrettung bewegen können

Die Servicestelle Klima und Migration vom Verein ESTAruppin e.V. möchte Sie und euch ganz herzlich zum Webinar einladen.

Wir freuen uns, dass Katharina Stamm vom Zentrum Migration und Soziales der Diakonie Deutschland und Vorständin des Vereins UNITED4RESCUE- Gemeinsam retten e.V. mit uns diskutiert. Der Grund ist kein guter: Das Sterben im Mittelmeer geht weiter. 2019 sind über 1000 Menschen gezählt worden, die auf ihrem Weg von den afrikanischen Küsten an die EU-Küste ertranken, viele bleiben ungezählt und namenlos.  Menschen werden durch staatliche Interventionen ins Bürgerkriegsland Libyen verfrachtet und damit einer unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben willentlich ausgesetzt. Die staatliche Seenotrettung im Mittelmeer seitens der EU-Staaten versagt aktuell, die zivile Seenotrettung wird immer wieder durch EU-Staaten behindert.

Ende letzten Jahres griffen Menschen in der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland eine Initiative des letzten Kirchentages auf und gründeten das Bündnis United4Rescue. Mit der Sea Watch 4 gibt es jetzt aufgrund dieser Initiative eine Verstärkung für die zivile Seenotrettungsflotte. Aus Spenden finanziert soll das Schiff demnächst ins Mittelmeer gesandt werden.

Das Bündnis ist breit und bunt. Unternehmer*innen, Sozialvereine, Kirchgemeinden und Einzelpersonen machen diesen Beitrag zur Erfüllung unserer humanitären Verpflichtung aus der internationalen Seerechtsübereinkunft und dem Internationalen Übereinkommen von 1979 zur Seenotrettung möglich. Die Rettung hilfsbedürftiger Menschen auf See stellt nach diesen eine Verpflichtung an alle Schiffe und Besatzungen dar.

Mit unserem Webinar wollen wir Sie und euch einladen, mit uns für die Seenotrettung aktiv zu werden. Der aktuelle Stand des Bündnisses wird vorgestellt, anschließend wollen wir Möglichkeiten des Engagements hier vor Ort diskutieren. Natürlich müssen die geretteten Menschen auch irgendwo aufgenommen werden. Deswegen hat der Initiativkreis für den kürzlich vorgestellten Offenen Brief zu Seenotrettung und der Situation in den griechischen Grenzlagern die Entscheidung getroffen, sich für ein Landesaufnahmeprogramm in Brandenburg einzusetzen. Unter folgendem Link können Sie eine Petition für dieses Anliegen unterstützen: https://www.openpetition.de/petition/online/brandenburg-hat-platz-landesaufnahmeprogramm-fuer-gefluechtete-jetzt . Wir freuen uns auf Sie und euch!

Bitte melden Sie sich per Mail s.fulz@estaruppin.de an. Am Montag Vormittag senden wir  Ihnen den Link zum Webinar, dass wir mit dem Online-Portal Zoom durchführen. Sollten sich in diesem Zusammenhang technische Fragen ergeben, bitte kurz kontaktieren. Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen. Sollten Sie sich bereits angemeldet haben, brauchen Sie nichts zu tun.

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