TO DO

TU WAS DU KANNST, MIT DEM WAS DU HAST, DORT WO DU BIST.

Mit dem Projekt To Do bieten wir interkulturelle Beratung und Begleitung bestehender migrantischer und einheimischer Initiativen, Vereine, Institutionen und Organisationen in Neuruppin, Rheinsberg und anderen Kleinstädten in OPR. Wir fördern Begegnung und Kommunikation durch nachhaltige Treffpunktarbeit, mehrsprachige Ehrenamtstreffs zum Austausch von Informationen, klientenzentrierte Weiterbildungsangebote und Demokratie-Bildung in Neuruppin und Rheinsberg. Aufgabe des Projekts ist Teilhabe und die Stärkung aktiver Partizipation der Zuwanderer am gesellschaftlichen und politischen Leben und Öffnung der aufnehmenden Gesellschaft und ihrer Strukturen.

Wir suchen: Menschen, die Lust haben mit zu tun, andere Menschen suchen, gestalten wollen, aktiv an ihren Chancen und denen von anderen mitwirken wollen, Spass und Abwechslung suchen, eigene Ideen mitbringen. Oder Menschen, die sich und andere unterstützen wollen bei: Computerkursen, Sport- und Freizeiten, Bildungsangeboten, Feriengestaltung, Jobsuche, Wohnungssuche uvm.

Maher Azzam

Kontakt in Neuruppin

Maher Azzam – 0152 27988607
m.azzam@estaruppin.de

ESTA-Haus der Vielfalt, Karl-Marx-Str. 98/99, 16816 Neuruppin

Offene Sprechzeiten mit M. Azzam und Team

Mo-Fr: 9-15 Uhr (Arabisch, Dari, Pashtu, Tschetschenisch, Russisch, Englisch, auf Anfrage alle anderen Sprachen)

Ines Meyer-Kormes

Kontakt in Rheinsberg

Ines Meyer-Kormes – 0170 9611909
i.meyer-kormes@estaruppin.de

Am Stadion 4, 16831 Rheinsberg

Offene Sprechzeiten mit I. Meyer-Kormes und Team

Di-Do: ab 15:30 Uhr (auf Anfrage alle Sprachen mit Dolmetscher)

UNSERE VISION

Das Projekt TO DO stärkt Partizipation und Teilhabe der Geflüchteten und Migrant*innen am Gemeinwesen; bietet Deutschen und Zugewanderten Kontaktmöglichkeiten; vermittelt Grundlagen von Demokratie, der Idee vom Ehrenamt und dessen Bedeutung; klärt, beschreibt, vermittelt die nötigen Voraussetzungen für Partizipation und Mitbestimmung sowohl bei Geflüchteten als auch bei Einheimischen, macht Kompetenzen der Geflüchteten sicht- und nutzbar, fördert Vermittlungsfähigkeit in Bildung und Arbeit und das Wachsen in die aufnehmende Gesellschaft.

  1. Stärkung der Selbstorganisation von Migrant*innen. – Beratung und Begleitung bestehender Initiativen. Exkursionen zum Austausch mit anderen Migrant*innenorganisationen. Aufbau einer ehrenamtlichen Interessenvertretung von Frauen mit Migrationshintergrund. Der Verein Al Salam Neuruppin e.V. entwickelt gefestigte Strukturen.
  2. Förderung von Begegnung und Kommunikation. – Mehrsprachige Treffpunktarbeit zur nachhaltigen Etablierung von Anlaufstellen für Ehrenamtliche in Neuruppin und Rheinsberg zum Austausch von Informationen, der Entwicklung von Vorhaben, gegenseitiger Unterstützung. EAs organisieren Begegnungen mit anderen Trägern in Berlin-Brandenburg, kommunizieren über potentielle ehrenamtliche Aufgaben, analysieren und vermitteln „Geling-Kriterien“ zur Bildung nachhaltiger Strukturen und Netzwerke.
  3. Mehr Geflüchtete engagieren sich freiwillig. – Migrant*innen entwickeln eigene Angebote. Projektteilnehmer*innen werden in externe Ehrenämter vermittelt. Mehrsprachige Flyer bieten Interessierten einfachen Zugang zu Informationen über vorhandene Strukturen.
  4. Demokratiebildung führt zu mehr Akzeptanz und gelebter demokratischer Kultur. – Workshops bieten Raum für Diskussionen und know how zur konkreter Mitgestaltung- und -bestimmung z.B. in Schule, Kita, Betrieb, Kommune. Migrant*innen organisieren Gespräche mit Politikern bzw. Verwaltung, um Hürden und Lösungen für Mitsprache und Partizipation zu diskutieren.
  5. Regionale Akteure öffnen sich für Zugewanderte. – Gespräche mit Einrichtungen des Gemeinwesens zur Klärung von Chancen und Bedingungen für Engagement. Organisationen schaffen Strukturen, wie feste Ansprechpartner. Teilnehmer*innen nehmen Ehrenämter im Gemeinwesen auf, nutzen weitere Angebote regionaler Organisationen regelmäßig. Mit interessierten Organisationen wird intensiv und konzeptionell an der interkulturellen Öffnung gearbeitet.

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